Zielsetzung -
die Voraussetzung für den Erfolg!

 

Etwas haben die wirklich erfolgreichen Menschen alle gemeinsam: klare Ziele! Sie wissen ganz genau, was sie wollen. Wohin sie wollen. Was sie im Leben erreichen wollen. Und zwar im beruflichen sowie auch im privaten oder auch im sportlichen Bereich. Sie sehen einen klaren Sinn im Leben.

"Wenn Sie keine klaren Ziele haben, ist es ein reiner Zufall, wenn Sie dort ankommen, wo es Ihnen gefällt!"

"Wer kein Ziel hat, der steuert nicht, der wird gesteuert!"

 

Damit eine Ziel wirklich ein Ziel und nicht nur ein "Wünschlein" ist, muss es folgende Kriterien erfüllen:

 

1. lohnend Das heißt, wenn Sie daran denken, dass Sie das Ziel erreicht haben, muss es Sie "aufstellen", müssen Sie eine intensive Befriedigung spüren. Auch eventuelle Nachteile die aus der Zielerreichung resultieren, müssen berücksichtigt sein. Es muss dann trotzdem lohnend sein. Je lohnender das Ziel, desto mehr liefert es Energie, desto mehr sind Sie motiviert, die Dinge anzupacken um ans Ziel zu kommen. Die entsprechende Hirn- und Körperchemie wird vom Chemiehirn zusammengemixt. (Siehe: Das 3teilig Hirn)

 

2. messbar Achtung: hier lauert die tödliche Krankheit für den Erfolg, nämlich die "Aufschieberitis". Das Ziel muss also konkret formuliert sein, nicht:
"irgendwann mach ich mal" sondern z.B. bis spätestens "in 2 Wochen";

oder es darf nicht lauten:
"mehr verdienen", sondern z.B. "25% mehr Reingewinn".

Sie müssen sich festlegen, damit das Unterbewusstsein die notwendige Energie liefert.

 

3. realistisch Das Ziel muss also erreichbar sein. Sie müssen es glauben können, dass es erreichbar ist. Und zwar möglichst selber beeinflussbar.
Allerdings liegt hier für die meisten Menschen der Hase im Pfeffer:
sie setzen sich zu kleine Ziele, weil sie nicht daran glauben, ein großes Ziel zu erreichen.
Viele Dinge, die früher als unrealistisch bezeichnet wurden, sind heute Selbstverständlichkeit. Z.B. telefonieren, Auto fahren, fliegen...

Übrigens: wer sich kleine Ziele steckt, wird kleine Ergebnisse produzieren,
wer sich große Ziele steckt, wird große Ergebnisse produzieren.

 

4. schriftlich Ziele sollen aufgeschrieben werden. Am Besten wenn sie täglich sichtbar sind. Schon durch das Aufschreiben der Ziele werden Sie ein positives Gefühl spüren. Und jedes mal, wenn Sie die Aufzeichnungen anschauen, kommt dieses Gefühl wieder. Es erinnert Sie daran, die Dinge anzupacken, damit das Ziel erreicht wird.

 

5. Gegenwart Die Ziele müssen in Gegenwartsprache formuliert sein. So, als ob Sie sie schon erreicht hätten.
Z.B. "In 3 Jahren bin ich selbständig." und nicht: "Ich möchte selbständig werden." oder:
"Ich beherrsche die englische Sprache." und nicht: "Ich möchte englisch können". oder
"Ich bin Staatsmeister/in (in dieser oder jener Sportart)" und nicht: "Ich möchte Staatsmeister/in ... sein.

 

6. positiv
   formuliert
Ziele müssen positiv formuliert sein. In der Zielformulierung dürfen keine Negationen enthalten sein. Also: nicht, kein, nicht mehr usw. darf nicht vorkommen.
Z.B. "Ich packe die wichtigen Dinge sofort an." und nicht: "Ich schiebe nichts mehr auf."
"Ich bin frei." und nicht: "Ich bin nicht mehr abhängig."
Warum das so wichtig ist? Weil unser Unterbewusstsein Negationen nicht erkennen kann. Und das Unterbewusstsein ist der Energielieferant, um die Schritte zum Ziel auch zu tun.

 

 

Wenn Sie die Zielsetzung nach diesen Kriterien vornehmen, haben Sie einen ganz wesentlichen Schritt zum Erfolg gemacht.

Um Ihre Zielsetzung komplett zu machen, können Sie nach der unten folgenden Grafik vorgehen.

 

Das Lebensziel.

Wie findet man das Lebensziel?

 

Zuerst die Lebensvision:

Da gibt es die Möglichkeit, die eigene Grabrede zu schreiben. Zugegeben, das ist vielleicht ein wenig makaber. Aber es regt an zum Nachdenken. Also, was sollten die Leute über mich sagen, wenn ich im Sarg liege.

Eine humanere Methode, die Lebensvision zu finden ist der Schaukelstuhltest.
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit 80 Jahren im Schaukelstuhl und schauen auf Ihr vergangenes Leben zurück. Worauf möchten Sie zurückblicken können. Was wollen Sie erlebt haben. Schreiben Sie einfach auf, was Sie sich gewünscht hätten, wenn Sie es sich von der Fee hätten wünschen können.

Hier ist es wichtig, dass Sie wirklich alles aufschreiben was Ihnen einfällt. Spinnen Sie! Wenn Widerstände kommen: "das ist unmöglich" schieben Sie diese auf die Seite.

 

Aus der Lebensvision wird dann das Lebensziel abgeleitet:

Achten Sie auf die Formulierungen. Sie wissen ja, lohnend, messbar, realistisch, in Gegenwartssprache, positiv formuliert.

Das Lebensziel kann nicht ausschließlich materiell sein. Im Gegenteil, es sollte vorwiegend ideell sein.
Schreiben Sie es wirklich auf.

Am Lebensziel richten sich nun das berufliche und das private Ziel aus. Das heißt, es dürfen keine Widersprüche zwischen dem beruflichen und dem Lebensziel sein.

Der nächste Schritt ist: "Hier stehe ich jetzt"
Schreiben Sie Ihre jetzige Situation (beruflich und privat) auf.

Wenn Sie nun sehen, wo Sie jetzt stehen und was Ihr Ziel ist, geht es ans Planen.
Was muss ich tun, um das Ziel zu erreichen. Dabei ist es sinnvoll, Teilziele zu stecken. Und zwar kurz-, mittelfristige und langfristige Teilziele.

 

 

 

 

Lebensziel

 

 

 

Das Lebensziel muss klar definiert sein!

 

Berufliches
Ziel

Privates
Ziel

Was will ich beruflich und privat alles erleben, erreichen.
Das berufliche- und das private Ziel muss sich am Lebensziel ausrichten.

 

Mittelfristiges
Teilziel

Mittelfristiges
Teilziel

So sieht mein Leben beruflich und privat in 7 Jahren aus.

 

Kurzfristiges
Teilziel

Kurzfristiges
Teilziel

So sieht mein Leben beruflich und privat in einem Jahr aus.

 

Hier stehe ich jetzt

Hier stehe ich jetzt

In dieser Situation stehe ich jetzt.
Diese Bedingungen habe ich jetzt

 

Nun gilt es natürlich die entsprechenden Schritte zu tun. Also die Umsetzung. Die Zielsetzung nützt nur dann etwas, wenn danach auch die Umsetzung folgt.

Bei der Umsetzung gibt es mehrere Methoden/Techniken, die Ihnen sehr helfen können.

1. Konkrete Planung. Was muss ich tun, um meinem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen.
Hier ist die Schriftlichkeit alleroberstes Gebot. Terminkalender oder sonstige Zeitplanwerkzeuge ist unbedingt einzusetzen. Teilziele, Aktivitäten festlegen. Wer kann mir dabei helfen.

2. Eine Mentalübung, bei der Sie die Kraft Ihres Unterbewusstseins aktivieren durch "visualisieren".

 

"Wenn Sie vertrauensvoll in Richtung Ihrer Träume gehen, werden Sie Dinge erleben, von denen Sie früher nicht gewagt haben zu träumen."

Weit ausführlicher als es auf dieser Seite zu lesen ist, handelt die CD "Kick Nr. 1" von Hans-Peter Zimmermann wie man richtig seine Ziele setzt.

Hier können Sie ein Beispiel sehen, wie so eine Zielsetzung aussehen könnte.

 

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von Hermann Bechter

 

 

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