Machen Sie Ihre Träume wahr!

Ein Beispiel wie es trotzdem gehen kann...

 

Täglich begegne ich Menschen die mich fragen, wie es mir geht.
Auf meine Antwort: "gut" kommt dann postwendend: "Ja, du
hast es natürlich leichter als ich." Auf meine Frage: "Warum
änderst du denn nichts an deiner Situation?" "Ich könnte das
nicht so machen wie du. Mein Chef würde..., meine Frau läßt
mich das nicht machen..., das habe ich nicht gelernt..., ich bin zu
alt..., ich bin zu jung..., ich bin zu ....

Kennen Sie diese Aussagen nicht zur Genüge? Ja, ich auch. Ich
habe sie ja selber lange genug benützt.

Als ich vor 16 Jahren die Aufgabe als Betriebsleiter in einem
Kfz-Betrieb übernahm, war mein Alltag dadurch gekennzeichnet,
mal mit Lust, mal mit Frust, es lief so recht und schlecht. Ich hatte
ja einen "tollen Job" und hätte eigentlich überhaupt keinen Grund
gehabt, unzufrieden zu sein. Aber die Kunden wurden immer
anspruchsvoller, die qualifizierten Mitarbeiter immer seltener,
der Geschäftsleitung passte immer öfters was nicht. Ich musste als
verantwortlicher Betriebsleiter natürlich auch die Fehler der
anderen ausbaden. Der Urlaub, auf den ich mich das ganze Jahr
gefreut hatte, war dann in wenigen Augenblicken wieder vorbei.
Und am Ende des Gehaltes blieb oft noch etwas Monat übrig.....
Kennen Sie das? Kurzum der Frust wurde immer größer.
Dadurch war ich natürlich in bester Gesellschaft. Man lebt ja
schließlich nicht zum Arbeiten, sondern man arbeitet damit man
leben kann. Aber wenn ich einen Lotto-6er machen würde, ja dann...

Eines Tages, genauer gesagt, im Herbst 92 lag in einem Kundenauto
eine Audiokassette mit dem Titel: "Grenzen erweitern oder wie man
sich und andere glücklich macht". Mein erster Gedanke: ha, da haut
einer wieder einmal richtig auf den Putz. Trotzdem hörte ich die
Kassette ein Stück weit an. Der angehörte Teil genügte mir um selber
eine solche Kassette zu kaufen. Nach dieser Kassette wollte ich
diesen Menschen, der mir über die Lautsprecher soviel Energiezufuhr
bescherte, unbedingt kennen lernen. Durch einen Anruf erfuhr ich
von den Seminaren die Hans-Peter Zimmermann, der Autor dieser
Kassette, gibt.

Bis dahin hatte ich in meinem Leben ja schon dutzende Seminare
besucht.

Um es kurz zu machen, nach dem Besuch der Motivationstagung
und dem Verkaufsseminar von Hans-Peter veränderte sich
seltsamerweise vieles in meinem Leben.

Auf einmal waren die Kunden nicht mehr so anspruchsvoll, die
Mitarbeiter wurden immer besser, von der Geschäftsleitung bekam
ich immer öfters Lob, das Betriebsergebnis konnten wir in 2stelligen
Prozentsätzen steigern (obwohl in der Autobranche rundum von
Rückgängen gejammert wurde), so das wir Umsatzwettbewerb um
Umsatzwettbewerb gewannen. Dadurch gewann ich auch Reisen mit
meiner Frau nach Frankreich, Kreta, Portugal, Thailand und
Mexiko.

Was war der Grund meines fast magischen Aufschwungs? Am
Anfang war es mir noch gar nicht ganz bewusst. Inzwischen ist
es mir natürlich sonnenklar. Ich hatte durch die Seminare gelernt,
mir Ziele zu stecken.
Und ich hatte auch gelernt, welche Strategie ich anwenden musste,
um meine Ziele auch zu erreichen, endlich mein Leben selber in
die Hand zu nehmen und Schritt für Schritt meine Träume
wahrzumachen.

Natürlich wußte ich schon vorher, wie man erfolgreich werden
würde. In stundenlangen Diskussionen gab ich meine "Weisheit"
an andere weiter, aber an der Umsetzung bei mir rührte sich nichts.
Natürlich hatte ich jede Menge Gründe, warum ich nicht konnte ...

Die Motivations-Tagung bei Hans-Peter Zimmermann war der Start
und das Verkaufsseminar der Durchbruch zur schrittweisen
Umsetzung der dort gelernten Erfolgsstrategien.

Inzwischen schreiben wir das Jahr 1999. Ich habe meinen Traum
verwirklicht und bin seit 3 Jahren selbständiger Kommunikations-
und Verkaufstrainer. Und es geht mir so gut wie noch nie zuvor.

Und als Draufgabe: 1994 habe ich von Hans-Peter Zimmermann
eine Lizenz für die Motivations-Tagung und seit 1997 auch für
das Verkaufsseminar bekommen. Das heißt: die Seminare, die
mir zum Durchbruch verholfen haben,
kann ich nun auch
weitergeben.

Was können Sie tun um Ihre Ziele zu finden und
Ihre Träume wahrzumachen?

Für die meisten Menschen ist ein Seminar der beste Start.
Natürlich können Sie auch mit Bücher und Kassetten arbeiten und
sich mit Leuten unterhalten, die ihre Träume schon wahr gemacht
haben, die bereits erfolgreich sind.

Gerne gebe ich Ihnen ein paar Tips, die mir geholfen haben meine
Träume wahrzumachen:

Träumen
Ziele setzen
Planen
Prioritäten setzen
Arbeiten
Belohnen

Dazwischen regelmäßig (täglich) entspannen (um das zu lernen,
haben mir am Anfang die Programme von Arnd Stein sehr geholfen)
und die Ziele visualisieren und durch Selbstsuggestionen das
Unterbewußtsein trainieren.

1. Träumen

Nehmen Sie sich Zeit z.B. an einem Abend, legen Sie eine
Entspannungsmusik auf den CD-Player. Dann noch einen
Schreibblock mit Kuli. Sorgen Sie dafür, dass Sie für diese Zeit
ungestört sind.

Nun nehmen Sie 3 Blätter, und geben Sie diesen die
Überschriften:

"Das mag ich; diese Dinge und Tätigkeiten machen mir
Freude"

"Das kann ich; diese Dinge und Tätigkeiten beherrsche ich
gut bis sehr gut"

"Das sind meine Chancen; wenn ich – das mag ich und das
kann ich – verbinde"

Haben Sie die Blätter wirklich genommen und die Überschriften
draufgeschrieben? Wenn Sie es nämlich nicht machen, werden Sie
nichts bewirken. Nur durch etwas TUN können wir unser Leben
in die Richtung lenken, die uns Glück und Erfolg bringt.

1. Blatt: "Das mag ich; diese Dinge und Tätigkeiten machen
mir Freude"

Und nun schreiben Sie alles auf, was Sie mögen. Alles, also
egal ob berufliche, private, materielle oder ideelle Dinge
oder Zustände... Je mehr Punkte Sie zusammenbringen,
desto besser.

2. Blatt: "Das kann ich; diese Dinge und Tätigkeiten
beherrsche ich gut bis sehr gut"

Bei dieser Übung kann es passieren, dass Ihr Gehirn Ihnen
die "Bescheidenheits-Schallplatte" auflegt. Man hat Ihnen
vielleicht früher einmal gesagt, wenn jemand von sich
behauptet er könne etwas gut, dann sei das unbescheiden,
oder der sei ein Angeber. Und Bescheidenheit sei ja eine
Tugend. Radieren Sie diese Platte aus, schmeißen Sie sie
weg. Wenn nämlich Sie nicht dazu stehen, was Sie gut
können, wie können es dann andere Menschen. Zum Beispiel
Ihr Chef, Ihre Kunden, Ihre Freunde... Was passiert dann
mit Ihrem Selbstwertgefühl, wenn Sie Ihr Licht dauernd unter
den Scheffel stellen? Wer ist wohl erfolgreicher: der mit
einem guten oder der mit einem schlechten Selbstwertgefühl?
Das können wir uns an einem Finger abzählen, mehr brauchen
wir dazu nicht.

2. Ziele setzen

Jetzt heißt es Farbe zu bekennen. Was wollen Sie beruflich und
privat in Ihrem Leben erreichen? Viele bleiben nur beim Träumen.
Wer keine Ziele hat, braucht sich nicht wundern, wenn er etwas
anderes bekommt als er gerne hätte.

Nehmen Sie nun die beiden Blätter von vorhin. (Haben Sie sie auch
ausgefüllt? Sonst können Sie hier aufhören weiterzulesen.) Schauen
Sie was Sie verbinden können auf einem 3. Blatt.

3. Blatt: "Das sind meine Chancen; wenn ich – das mag ich
und das kann ich – verbinde
."

Nun beginnt das Träumen. Spinnen Sie richtig drauf los.
Lassen Sie sich nicht aufhalten, wenn Ihr Hirn sagt:
"unmöglich, das geht aus dem und dem Grund nicht".

Wenn Sie nämlich etwas, was Sie mögen auch können,
dann sind Sie auf diesem Gebiet automatisch auch gut.

Und daraus können Sie auch genügend Geld für Ihren
Lebensunterhalt verdienen. Falls Ihnen das zu utopisch
erscheint, überlegen Sie sich, wie kann ich dadurch auch
anderen Menschen einen Nutzen bringen. Denn Geld ist
nur ein Symbol für den Nutzen, den wir den Menschen
bringen.

Wenn Sie entdeckt haben: das hat mit meinem Beruf gar
nichts zu tun, gibt es 2 Möglichkeiten:
entweder, Sie lernen Ihren Beruf zu lieben,
oder Sie suchen sich wirklich die Arbeit, Aufgabe, Be-Rufung,
die Ihnen Spass macht. Sie können nämlich nur dort auch
wirklich glücklich und erfolgreich werden.

Nun formulieren Sie das konkrete Ziel. Das Ziel muß lohnend,
meßbar, realistisch, schriftlich, in Gegenwartssprache
und positiv
formuliert
sein.

w Lohnend: Wenn Sie daran denken, dass Sie das Ziel
erreicht haben, muss es sie aufstellen, müssen Sie
einen Energieschub spüren, sonst ist das Ziel nicht
lohnend.

w Messbar: Wieviel, wovon, womit, bis wann... je klarer,
je genauer Sie das Ziel formulieren, desto besser.

w Realistisch: Hier liegt bei den meisten Leuten der
Hase im Pfeffer. Die sagen: ich stecke mir die Ziele
lieber nicht zu hoch, sonst bin ich frustriert, wenn ich
sie nicht erreiche. Hier gibt es einen wichtigen
Merksatz: "Wer sich kleine Ziele steckt, wird kleine
Ergebnisse produzieren, wer sich große Ziele steckt,
wird große Ergebnisse erzielen!" Oder: "Was Sie sich
vorstellen können, ist auch machbar!" Sie haben also
die Wahl, ob Sie kleine oder große Ergebnisse
produzieren wollen.

w Schriftlich: Schreiben Sie Ihre Ziele auf. Am besten
auf Kärtchen, die Sie so plazieren, dass Sie sie jeden
Tag sehen. Zum Beispiel über dem Bett, auf der
Schreibtischunterlage.

w In Gegenwartssprache: So, als hätten Sie Ihr Ziel
schon erreicht. Also nicht: "Ich möchte einen interessanten
Job haben." Sondern: "Ich habe einen interessanten
Job, der mir Spaß macht..."

w Positiv formuliert: Also die Worte: kein, nicht, ohne...
usw. vermeiden. Das Unterbewusstsein kann negative
Formulierungen nicht erkennen. Und das Unterbewusstsein
ist einer der ist einer der wichtigsten Helfer beim erreichen der
Ziele.

3. Planen

Wenn Sie nun die Ziele nach den oben benannten Kriterien festgelegt
haben, geht es ans Planen. Bei dem Punkt messbar haben Sie ja den
Zeitpunkt (am besten im Zeitplanbuch) auch schon fixiert. Weiters
sollten Sie eine Liste anfertigen, was alles zu tun ist, wer kann mir
dabei helfen, wo nehme ich die Zeit her, bis wann sollte ein Teilziel
erreicht sein, was brauche ich noch an Informationen, Ausbildung,
Geldmittel usw.

 

4. Prioritäten setzen

Nun gilt es die Planung in eine Reihenfolge zu bringen. Was kommt
zuerst, was ist das Wichtigste. Ich persönlich trage dann diese
Aktivitäten in mein Zeitplanbuch ein. Damit erspare ich mir Zeit und
vergesse nichts.

5. Arbeiten

Arbeiten ist für viele Menschen Stress, notwendiges Übel. Wenn Sie
jedoch eine Tätigkeit gefunden haben, die Sie mögen und können,
wird Arbeit auch richtig Spass machen. Dann wird sie auch nicht
mehr als Arbeit im klassischen Sinn empfunden. Im Gegenteil, Sie
werden richtig motiviert arbeiten. Wie dann die Qualität der Arbeit
und der daraus resultierende Erlös aussieht, ist vorauszusehen.

Wichtig ist, dass Sie Schritt für Schritt vorangehen und sich nicht
von negativen Zeitgenossen vom Weg abbringen lassen.

6. Belohnen

Wenn Sie Ihre Ziele stecken, sollten Sie gleichzeitig festlegen, wie
Sie sich belohnen, wenn Sie das Ziel dann erreicht haben. Das ist
eine psychologische Bombe. Das Unterbewusstsein liefert Ihnen
dann die Kraft und Ausdauer die zum Durchhalten nötig ist.

Entspannen und visualisieren

Regelmäßiges Visualisieren ist einer der stärksten Erfolgsmotoren.
Im Sport wird dieses Wissen schon lange angewendet. Und jeder
weiß, wenn zwei Sportler körperlich gleich stark sind, gewinnt der
mental Stärkere. Derjenige, der geistig seinen Sieg schon erlebt hat.
Sie sollten sich also mehrmals täglich vorstellen, wie Sie Ihr Ziel
schon erreicht haben. Das heißt, Sie sehen, hören, fühlen, riechen
und schmecken, also möglichst mit allen Sinnen, wie Sie in der
Situation sind, in der Sie am Ziel sind. Machen Sie die Szenen
lebendig, farbig, die Stimmen und Töne klar hörbar und fühlen
Sie die Freude und den Erfolg, das gute Gefühl, das sich in Ihnen
ausbreitet. Das macht das Visualisieren noch wirksamer.

Durch Selbstsuggestionen können Sie Ihr Unterbewusstsein noch
zusätzlich wirksam unterstützen. Das heißt, Sie sprechen sich
selber die Zielformulierung vor.

Wenn Sie diese Schritte konsequent ausführen, werden Sie
überrascht sein, welche Auswirkungen das hat. Sie müssen natürlich
die Schritte auch machen. Nur das durchlesen dieser Zeilen bringt
überhaupt nichts. Unzählige Menschen wissen diese Inhalte und
diskutieren auch darüber. Nur, das Diskutieren bewirkt nichts,
erst das TUN!!!

Hervorragende Bücher, in denen diese Inhalte noch wesentlich
ausführlicher und mit vielen Beispielen und Anleitungen beschrieben
sind, kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, zum Beispiel:
"Gross-Erfolg im Kleinbetrieb"und "Geld ist schön" von Hans-Peter Zimmermann.

Natürlich noch wirksamer ist ein Seminar, wo Sie diese Übungen
unter Anleitung machen und die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.
Für mich waren auch die Seminare Motivationstagung
und
"Wie man sich selber besser verkauft" die absoluten Durchstarter.

Was Sie säen werden Sie ernten. Investieren (säen) Sie in sich selber
durch Ausbildung - Weiterbildung (auch durch Bücher und Seminare.)
Dabei auch Schritt für Schritt das Wissen umsetzen.
Dann wird sich der Erfolg (ernten) ganz zwangsläufig auch bei Ihnen
schneller als Sie glauben, einstellen!

Hermann Bechter, September 1999

 

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von Hermann Bechter

 

 

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